Archive for the ‘Tux’ Category
MySQL: mysqld.log per syslog (an Splunk senden)
MySQL kann leider erst ab Version 5.1.irgendwas seine Fehlermeldungen bei Syslog abgeben. Damit ich sie schon jetzt dort hin bekomme, habe ich folgenden Befehl verwendet:
tail -f /var/log/mysqld.log | logger &
Das Lässt sich sicher auch in ein initscript verpacken und man müsste dran denken, wenn man für die mysqld.log einen logrotate-Job einrichtet.
Dell-Servicetag unter Linux auslesen
Nachdem außer mir jeder Lanwirt diese Information in seinem Blog stehen hat, möchte ich auch nicht Fehlen. Den “Service Tag” eines Dell-Servers kann man unter Linux folgendermaßen auslesen:
dmidecode -s system-serial-number
Funktioniert mit CentOS 5.3
OTRS on CentOS 5
Today I started installing OTRS on CentOS. First barrier: Installing all the needed Perl modules. Luckily, there is a script calles bin/otrs.checkModules
After trying around a bit, I found out, that the following command installs at least the required stuff:
yum install perl-Compress-Zlib perl-HTML-Parser perl-HTML-Tagset perl-URI perl-libwww-perl perl-Net-DNS
The GD module can be downloaded/installed from Dag’s repository:
http://dag.wieers.com/rpm/packages/perl-GD/
[Update 2008-07-16] Today, I continued installing and it showed that installing works without a problem if you just follow the documentation, in my case especially in README.webserver.
OTRS works!
RHEL/CentOS 5.1: Clock divider für virtuelle Maschinen
Wenn man CentOS z.B. unter VMWare Server betreibt, muss man des öfteren feststellen, dass die Systemuhr zu unergrüdlichen Höhenflügen ansetzt. Seit 5.1 gibt es einen zusätzlichen Kernel-Parameter namens “divider”.
Diesen setzt man in der grub.conf auf “10″ und dann – so wird das behauptet – läuft die Uhr richtig.
title CentOS (2.6.18-53.1.4.el5)
root (hd0,0)
kernel /vmlinuz-2.6.18-53.1.4.el5 ro root=/dev/rootvg/rootfs rhgb quiet clocksource=pit divider=10
initrd /initrd-2.6.18-53.1.4.el5.img
Nachtrag:
Ich habe eben in er VMWare-KB einen Eintrag entdeckt, der tipps gibt, wie man der Uhr das “richtig(er) laufen” beibringen kann:
http://kb.vmware.com/selfservice/microsites/search.do?language=en_US&cmd=displayKC&externalId=1006427
CentOS/RHEL 5: Zusätzliche IP-Adressen (alias) anlegen
Um in CentOS zusätzliche IP-Adressen auf eine Netzwerkkarte zu binden, legt man in /etc/sysconfig/network-scripts Dateien an, die die Definition der IP-Adressen enthalten.
Der Dateiname beginnt mit “ifcfg-”, gefolgt vom Namen der Netzwerkschnittstelle. Was dahinter kommt, ist theoretisch egal. Praktisch aber sollte das ein Doppelpunkt gefolgt von einer Zahl sein, die dem Index in der Definition selbst entspricht.
Ein Beispiel:
/etc/sysconfig/network-scripts/ifcfg-eth0:0
Der Inhalt der Datei kann so aussehen:
DEVICE=eth0:0
IPADDR=192.168.1.2
NETMASK=255.255.255.0
TYPE=Ethernet
Bezüglich des Dateinamens: Ich hatte die Dateien vorher mit ifcfg-eth0_0 benannt. Das hat zwar funktioniert, allerdings wurden diese dann anders eingelesen, was zu einer Zeitverzögerung beim Neustart des Rechners oder Netzwerks geführt hat. Als ich die oben genannte Syntax angewandt habe, war alles gut.
CentOS5 unter Virtual PC 2007
Ich habe CentOS 5.1 auf einer virtuellen Maschine in Microsoft VPC 2007 installiert. Im Textmodus läuft das System, im grafischen Modus nicht.
Um das zu ändern, habe ich in /etc/X11/xorg.conf die Farbtiefe auf 16Bit gesetzt.
Jetzt gilt es noch, die Maus ans Laufen zu bringen …
PHP und Postfix: Return-path setzen
Wenn ein Webserver E-Mails verschickt, kann es sinnvoll sein, die Absender- und Rückläufer-Adresse zu trennen.
Der eigentliche Absender, also der, der in E-Mail-Programmen angezeigt werden soll, wird in Form des From-Headers gesetzt. Hat eine Nachricht nur einen From-Header, so gehen sowohl Antworten, als auch Meldungen über den Status der Zustellung oder Rückläufer an diese Adresse.
Es kann sinnvoll sein, diese beiden Felder zu trennen. Gründe kann es dafür verschiedene geben:
- Für die Domain der From-Adresse existiert ein SPF-Eintrag, der den aktuellen Server nicht zulässt
- Rückläufer sollen nicht vom “eigentlichen” Absender bearbeitet werden
- Die Website schickt Mails im Auftrag der Benutzer an den Betreiber. Diese will direkt antworten können, die Benutzer sollen aber im Problemfall keine Meldung über die fehlgeschlagene Zustellung erhalten.
Das Ziel für Rückläufer wird über die Kopfzeile Return-path bestimmt. Standardmäßig setzt Postfix sort den System-Benutzernamen (z.B. www) – at – %myorigin ein, also z.B. www@myserver.local. Man kann nun Postfix beibringen, diese Adresse auf die des Administrators umzuschreiben, allerdings gibt es Fälle, in denen hier eine andere Adresse stehen muss. Die Lösung des Problems liegt in den Parametern des PHP-Befehls mail:
Als letzten Parameter kann man dort Optionen angeben, die an den Sendmail-Befehl weitergereicht werden. Dort kann man einfach mit -femail@example.com den Return-path festlegen:
mail("info@example.com", "Betreff", "Text", "From: absender@example.com", "-fbounce@example.com");
checkurl: Prüfen, ob ein Wort auf einer Webseite vorkommt
Mit dem folgenden Bash-Script kann man prüfen, ob auf einer Webseite ein bestimmtes Wort vorkommt:
#!/bin/bash
if [ $# -ne 2 ]; then
echo "Usage: checkurl [URL] [string to search for]"
echo
echo "Exits with:"
echo " 0=string found"
echo " 1=string not found"
exit 100
fi
cres=`curl -s $1 | grep -c $2`
if [ $cres -lt 1 ]; then
echo "not found"
exit 1
else
echo "found"
exit 0
fi
Voraussetzung: curl sollte installiert sein
Linux: Befehl später ausführen mit at
Eben habe ich auf einer weniger wichtigen Maschine ein Kernelupdate gemacht. Da ich sie nicht gleich durchstarten wollte, sondern erst heute Nacht (und auch nicht periodisch mit cron) habe ich den atd verwendet, um den Job zu planen.
Die Verwendung ist denkbar einfach:
at 23:30
at>reboot
at> ### [Strg]+[d] drücken ###
Dass man Strg+d drücken muss, habe ich erst nach etwas Suchen heruasgefunden. Probiert mal eine Google-Suche nach “at”
Mein Favourite ist übrigens:
at teatime
… führt Befehle um 16:00 Uhr aus.
Zwei Seiten, die den Befehl näher erklären:
http://www.linuxjournal.com/article/4087
http://www.linux.org/lessons/interm/c622.html
Linux: Image von CD oder DVD erstellen
Unter Linux kann man mit dd komplette Datenträger auslesen und an eine beliebige Stelle schreiben. Um ein einfaches CD-Image zu erstellen, ist kein bedonderer Befehl nötig. Einfach die Quelle und das Ziel angeben:
dd if=/dev/cdrom of=image.iso