Archive for May, 2006

DOM-Scripting: Generierten Quellcode anschauen

Wenn man mit Javascript am DOM des aktuellen Dokuments arbeitet, ist man schnell so weit, dass man sieht, dass etwas nicht richtig angezeigt wird, man hat jedoch keine Ahnung, warum nicht. Ein Blick in den Quellcode wäre hilfreich, allerdings ist der Quellcode, den der Browser zeigt, nicht wirklich hilfreich, da dies der Status des Dokuments bei der Auslieferung vom Server war.

Bislang habe ich mir immer mit der Option “View Generated Source” in der Firefox-Web Developer Extension beholfen. Das Dumme daran ist dass die Formatierung nicht toll ist, sodass ich sie oft in UltraEdit gerade gezogen habe, um an meine Information zu kommen.

Vor kurzem wurde ich auf eine neue Firefox-Erweiterung hingewiesen: “View Source Chart“. Das Source Chart bettet sich neben der Quellcodeansicht im Firefox ein und man hat die Wahl, ob man dem Code sehen will, wie er vom Server kan oder ob man den des aktuellen DOMs haben möchte. Außerdem schön: Der Quellcode wird schön aufbereitet und es lassen sich auch Bereiche zu klappen.

Nachtrag:

Mittlerweile verwende ich Firebug, weil es alle mächtiger ist, als alles, was ich bisher in dieser Richtung gesehen habe.

Caps Lock ab-/umschalten

Desktop:

  • Schraubenzieher nehmen und unterhalb der Taste ansetzen
  • Mit dem Schraubenzieher die Taste hochziehen, bis sie ausrastet
  • Die Taste in die oberste Schublade des Rollcontainers legen

Notebook:
Die Taste per Registry-Eintrag ummappen:
http://johnhaller.com/jh/useful_stuff/disable_caps_lock/

Nachtrag: Das Ummappen wird erst nach einem Neustart aktiv.

Zu welchem Netz gehört eine Mobilfunknummer?

Da es möglich ist, Mobilfunkrufnummern zu anderen Anbietern zu ühernehmen (MNP = Mobile Number Portability), mussten die Mobilfunkprovider 2002 eine gemeinsame Datenbank (MRDB = Master Routing Database) einrichten, in der die Netzzugehörigkeit der einzelnen Nummern vermerkt ist.

Ich habe keine direkte online-Abfragemöglichkeit gefunden, lediglich die Angebote der einzelnen Mobilfunkanbieter. Bei Vodafone ist das Beispielsweise die Rufnummer 12313.

Eine Liste gibt es hier:
http://www.teltarif.de/i/portierung.html
Wem die Nummern eigentlich gehören, kann man hier nachschauen:
http://www.bundesnetzagentur.de/enid/Nummernverwaltung/Uebersicht_Nummernraum_1hz.html
Eigentlich ein anderes Thema, aber ich will es mal hier festhalten:
Um im Festnetz herauszufinden, über wen standardmäßig Orts- und Ferngespräche geführt werden, gibt es die Nummern 0311 bzw. 0310.

CVS-Repositories nach Subversion umziehen

Um den Wechsel von CVS auf Subversion leichter zu machen, gibt es das Tool CVS2SVN. Das Tool ist in Python geschrieben und benötigt einen aktuellen Interpreter. Daneben benötigt man entweder “co” von RCS oder einen CVS-Client. In meinem Fall (Portierung von CVSNT) hat es nur mit dem CVS-Client funktioniert. Ferner benötigt man das GNU-Tool sort (die Windows-Version gibt es in den Unxutils).

Eigentlich portiert CVS2SVN Repositories einzeln und komplett. Dabei entsteht für jedes Repository nur ein Trunk/Branches/Tags. Möchte man das ganze nach Modulen gegliedert, muss man diese einzeln konvertieren. Dazu holt man die Module einzeln aus den Repositories, kopiert sie an ein sicheres Plätzchen und erstellt jeweils im Modul-Verzeichnis einen Ordner namens “CVSROOT”, damit CVS2SVN das Modul als richtiges Repository anzusehen bereit ist.

Jetzt geht’s los. Zuerst erstellt man aus dem jeweiligen Modul ein Dumpfile:

cvs2svn.py –use-cvs –dump-only c:\temp\mymodule

In dem aktuellen Ordner entsteht daraufhin eine Datei namens “cvs2svn-dump”. Diese Datei gilt es nun in SVN zu importieren. Dazu muss man an der entsprechenden Stelle im SVN-Repository zuerst ein Verzeichnis anlegen und einchecken (Im Beispiel: “neuesprojekt” – ich habe das bei meinen paar Modulen einfach mit TortoiseSVN gemacht). Anschließend kann man mit svnadmin den Import starten:

svnadmin –parent-dir unterverzeichnis/neuesprojekt load C:\pfad\zum\repository < cvs2svn-dump

Wenn alles glatt geht – was für meine Module der Fall war – hat man kurz darauf die kompletten CVS-Versionen im SVN-Repository. Cvs2svn berücksichtigt dabei auch Tags und Branches und sorgt dafür, dass die entsprechenden Verzeichnisse unter dem Projektverzeichnis (im Beispiel: “neuesprojekt”) entstehen.